Paradoxien in der Regulierung von Migration

Schwierigkeiten von Sans-Papiers in der Schweiz bei der Wahrnehmung des Rechts auf Krankenversicherung

„Es wird untersucht, weshalb Sans-Papiers in der Schweiz bei der Umsetzung ihrer wenigen Rechte so hohen Hürden begegnen und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen. Dies auch in Hinblick darauf, dass Staaten mit ihrer Politik die Gesetzgebung beeinflussen und diese Situation mitgestalten. Anhand der Schwierigkeiten, mit denen Sans-Papiers bei der Wahrnehmung des Rechts auf Kranken-versicherung konfrontiert sind, soll also die paradoxe Situation vor Augen geführt werden, dass Rechte und Pflichten erteilt werden, deren Umsetzung aber gleichzeitig erschwert wird.“

Bachelorarbeit von Johanna Weidtmann, September 2015

Die Arbeit können Sie hier nachlesen.

Von den Politaktionen hin zur Beratung

Die Entwicklung der Solidaritätsbewegung für Sans-Papiers zwischen 1996 und 2005

„Seit 10 Jahren besteht die Berner Beratungsstelle für Sans-Papiers. Doch welche Entwicklungen führten zur Gründung einer solchen Stelle in Bern? Welche Akteure waren prägend und welche Ideen massgebend? Diese Fragen sollen innerhalb der vorliegenden Arbeit beantwortet werden, indem nicht nur der regionale, sondern auch der nationale und internationale Verlauf der Sans-Papiers Bewegung betrachtet wird.“

Seminararbeit von Eveline Schönberg, Juli 2015

Die Arbeit können Sie hier nachlesen.

Bericht Ausbeutung der Arbeitskraft

Die Berner Beratungsstelle hat in der Person von Marianne Kilchenmann bei einer Unterarbeitsgruppe des Kooperationsgremiums Menschenhandel (KOGE) mitgearbeitet, welche einen Bericht zum Thema „Ausbeutung der Arbeitskraft“ ausgearbeitet hat.

Sie finden den Bericht vom März 2014: hier.

Nothilfe und ihre Spannungsfelder im Alltag von LangzeitbezügerInnen aus Afrika

„Wie eine Wand, hinter der man das Leben nicht sieht“

„Aus der Studie geht hervor, dass sich die Situation von NothilfebezügerInnen durch einen Entzug von Zukunftsperspektiven, Handlungsmöglichkeiten und Selbstbestimmung auszeichnet. Der von einer ständigen Angst begleitete, anhaltende Druck, der durch die Lebensbedingungen der Nothilfe mit Absicht geschaffen wird, kann sich auf die Dauer negativ auf die psychische Verfassung der betroffenen Personen auswirken. Um nicht verrückt zu werden versuchen die Betroffenen, ihren Verstand zu schützen und sich gegen Stigmatisierungen zu wehren. Die vorliegende Arbeit kommt zum Schluss, dass das Konzept der Menschenwürde im Bereich der Nothilfe zu migrationspolitischen Zwecken missbraucht wird und spricht sich für eine umgehende Neuermittlung und Anpassung des materiellen Gehalts der Menschenwürde zumindest im Bereich des Langzeitbezugs aus.“

Masterarbeit von Chantal Zimmermann, 7. September 2012

Die ganze Arbeit können Sie hier lesen.

Evaluationsbericht der Pilotphase

Mit dem Abschluss der Pilotphase 2005-2007 hat der Verein Berner Beratungsstelle für Sans-Papiers einen externen Evaluationsbericht in Auftrag gegeben, der über die Tätigkeit des Vereins Rechenschaft ablegt. Im Bericht, erstellt von Christin Achermann, Mitarbeiterin des Schweizerischen Forums für Mitgrationsstudien, analysiert die Autorin die Entwicklungen innerhalb der Berner Beratungsstelle seit der Gründung im Jahre 2005 bis zum Ende der dreijährigen Pilotphase 2008.

Den gesamten Bericht finden Sie hier.